Pokerolymp und neue Seite
Mahlzeit erstmal. Grad hatte ich ein paar neue Bedienungen zum Vorstellungsgespräch hier. Mann, Mann. Ich hatte mich bei einer schon gewundert wieso der Mann die Bewerbung vorbei gebracht hatte. Als ich sie gesehen habe war es mir dann doch klar. Die Gute hatte vermutlich ein Gewicht von 150Kg auf 1,50m. Ich glaub ihr Gatte dachte, sie nimmt ab beim Kellnern. Naja was solls. Meinem Kopf gehts schon viel besser und die Fäden kommen auch bald raus. Nur muss ich dann dringend zum Friseur.
Das mit dem Blog auf einer eigenen Seite hab ich jetzt auch geklärt. Ich hoffe, dass es noch dieses Wochenende klappt. Ich bin zwar der komplette Anfänger wenn es um so was geht, aber es scheint ja nicht allzu kompliziert zu sein. Ich würde dann irgendwelche Werbung einbinden, entweder per Google oder falls jemand eine andere Idee hat raus damit. Vielleicht will ja auch Huxley, Klaus oder Abiatti oder sonst ein Glücksspielzubehör Hersteller hier werben. Ich würde dann sogar eine extra Serie starten wie man die Geräte am besten manipuliert. Nein Spass beiseite, wenn jemand dann dort werben will gerne.
Mit dem eingenommenen Geld würde ich dann so verfahren. Wenn in einem Monat genügend zusammen kommt, dann wird das irgendwie ausgespielt. Wenn nicht, dann wird halt gesammelt bis ein paar Hundert zusammen gekommen sind. Leider kann ich es gar nicht einschätzen was sich damit verdienen lässt. Der Gewinner darf dann wählen ob er es versäuft oder verpokert. Vor allem im Kasino muss er ein Hemd oder so was Anhaben mit Falschspieler und Beweisfotos oder Videos muss es natürlich auch für den Blog geben. Was haltet ihr davon?
So aber jetzt zu Pokerolymp.de? Habt ihr euch nicht auch schon mal gefragt mit was die ihr Geld verdienen wollen? Aus zuverlässiger Quelle habe ich jetzt erfahren, dass die Seite eigentlich nur einem Zweck dient. Jetzt viele User zu generieren und dann verkauft zu werden. Man hat sich da sicher einiges erhofft. Aber leider scheint es nicht so zu laufen wie gewünscht. Entweder hat man nicht genügend User oder nicht genügend Interessenten oder was auch immer. Die Werbung bei 2+2 scheint immer stärker zu werden, und mir hat jemand erzählt, dass man dort kaum noch was negatives über Pokerolymp schreiben darf. Wie stark das wirklich stimmt kann ich allerdings nicht beurteilen, da ich selbst kaum bei 2+2 lese und wenn dann nicht in den deutschen Foren. Auf jeden Fall sollte die Seite schon längst verkauft sein, und da sie es nicht ist fängt auch mittlerweile das Murren unter den Teilhabern und die ersten haben schon die Schnauze voll. Da hat sich wohl einer mit einer Web 2.0 Community übernommen.
Ich wage daher mal folgende Vorraussage. In nächster Zeit wird die Seite an einen “geheimen” Investor verkauft. Es wird kein Name und nichts genannt. Die Firma sitzt dann irgendwo auf einer kleinen Insel und niemand wird wissen wer die neue Pokerolymp Seite betreibt. Es wird dann Werbung dazu kommen für unterschiedliche Poker- und vielleicht auch online Glücksspielräume. Aber in Wirklichkeit wird sich nicht viel ändern. Selbst die Betreiber werden die gleichen bleiben. Nur können sie jetzt mit online Werbung geld verdienen und schön jedem ihrer Mitgliedern auf sie zugeschnittene Werbung liefern. Wo wir dann wieder dabei wären, nach Außen den Schein des Ehrlichen zu pflegen und in Wirklichkeit seine User doch nur mit falschen Tatsachen zu täuschen. Ob es wirklich so sein wird, weiß ich nicht. Was ich nur sicher weiß, dass viele intern mit der Entwicklung nicht zufrieden sind. Und wie schnell so was gehen kann hat man ja schon an der PokerAcademy gesehen. Schnell mal viel Versprochen, wenig gehalten und die User dann zu Pokerstars geschoben. Blos haben die sich anscheinend noch etwas blöder angestellt. Denn das einzige was sie bekommen haben war wohl ein Job. Aber für einen arbeitslosen Hamburger Grafiker ist das doch auch schon was.
So aber jetzt genug über die anderen Gelästert. Und eigentlich sind das ja alles kleine Fische, die jetzt halt das Internet benutzen wollen um reich zu werden. Da gibt es ein paar Profispieler mit ganz anderen Hintergrundgeschichten. Aber dazu ein andres mal mehr.
Gruß Vlad
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Tags: Abiatti, Betrug, eigene Seite, Falschspieler, Gewinnspiel, Huxley, Klaus, online Betrug, Pokeracademy, Pokerolymp
>>Da gibt es ein paar Profispieler mit ganz anderen Hintergrundgeschichten
Also das würde mich wirklich intessieren, wenn du darüber ein paar worte verlieren könntest, wärs super!
Hoffe das du deinen Blog weiterhin so regelmäßig updatest, weil deine geschichten einfach unterhaltsam sind und sich angenehm von dem restlichen blog-geschreibsel abheben (im positiven sinne)
schönen tag noch,
Martin
Hi Martin,
von vielen Pros, die schon jahrelang dabei sind weiß man es ja. Schau dir mal die Geschichte von Dave Ulliott an, der hat ja nie einen Hehl aus seiner Vergangenheit gemacht. Oder auch ein Michael Keiner hat schon die ein oder andere Jugendsünde zugegeben. Oder von den amerikanischen Spielern wie Doyle Brunson, blos, dass es dort schon etwas früher war.
Die Klischees über Poker kommen ja nicht aus dem Nichts. Wer früher Pokerspielen wollte hatte nicht viele andere Möglichkeiten. Illegale Kasinos haben geboomt, und die Strafe wenn es auffliegt war wirklich gering zu den zu erwartenden Strafen. Erst bei Wiederholungstätern oder Falschspiel wie es bei mir war, haben wirklich größere Strafen gedroht. Teilweise ist man mit einer kleinen Geldstrafe davon gekommen. Und in solchen Kasinos ist halt nicht der Ottonormalbürger unterwegs gewesen sondern Zuhälter, Verbrecher und andere Gestallten. Die hatten Geld und wollten auch hoch spielen.
Wer mit Poker sein Geld verdienen will, muss halt dahin wo das Geld ist. Und das waren halt meist solche Lokalitäten oder private Runden. Aber um in private Runden reinzukommen muss man sich halt auch mit den Leuten gut halten. Oder auch wenn man zusammen spielt will man ja seine “Kunden” nicht verlieren. Also stellt man sich gut mit ihnen und zeigt ihnen, dass sie einem Vertrauen können. Da wird dann schon mal über das ein oder andere “Geschäft” gesprochen und man bekommt das Angebot mit einzusteigen. Im extremsten Fall läuft das dann so ab: “Ich hab da eine Aktion am laufen. Willst du nicht einsteigen? Nachdem du mir jetzt schon 50.000 abgenommen hast kannst sie ja gleich wieder bei mir reinvestieren.” Wer kann denn da schon nein sagen?
Die Spieler sind also zwangsläufig in solche Situationen reingerutscht. Es muss gar nicht das große krimeinelle Potential vorhanden sein. Aber die Nähe zum Untergrund führt halt dazu, dass man mitschwimmt, und eben auch mal seine Finger schmutzig macht. Ich will jetzt keine Namen nennen, weil viele einfach nichts dafür können, aber du kannst dir sicher sein, dass fast Jeder der schon seit über 15 Jahren erfolgreich dabei ist, auch ein paar Jugendsünden auf dem Konto hat.
Gruß Vlad
Hallo,
ich glaube du stellst dir das alles etwas einfach vor mit dem Geld verdienen im Internet. Bis du ein “paar Hundert”, wie du schreibst, zusammen hast, werden viele Monate vergehen, wenn nicht sogar ein Jahr…
Das schnelle Geld ist mit einem Blog jedenfalls nicht gemacht.