Gezinkte Würfel
Wie das damals mit den Würfeln von meinem Opa war, weiß ich nicht wirklich. Er hat mir zwar viel erklärt, aber nie genau was mit den Würfeln war.
Um Würfel zu zinken bzw. zu manipulieren gibt es vier Möglichkeiten. Die erste ist man tut etwas hinein. Die zweite man verändert die Ecken. Die dritte ist, man ändert den Würfel nachdem er schon liegt. Und die vierte, man würfelt nicht richtig.
Jetzt erstmal zur ersten Möglichkeit: man tut etwas hinein. Meist ist es Blei. Dazu bohrt man ein kleines Loch an die Stelle wo die Augen (Punkte) sind. Dann füllt man das Loch mit Blei und malt das Auge wieder drüber. Wenn das gut gemacht ist, wird niemand einen Unterschied merken. Die Zahl mit dem Blei drinnen wird dann öfters unten liegen bleiben und die gegenüber liegende Zahl kommen. Will man also die 6 Würfeln, dann macht man die 1 schwerer. So etwas fällt nur auf wenn man eine Möglichkeit hat heraus zu finden ob ein Würfel auch richtig ausbalanciert ist. Oder aber man sieht es natürlich wenn der Würfel durchsichtig ist. Daher werden in den Kasinos hauptsächlich durchsichtige Würfel verwendet. Dies kann man auch noch weiter denken und zum Beispiel ein magnetisches Material usw. hinein tun. Dabei bräuchte man dann nur die Farbe der Augen magnetisieren. Wird dies richtig gemacht ist der Würfel auch gescheit ausbalanciert und man sieht selbst bei durchsichtigen Würfeln nichts.
Eine andere Möglichkeit ist es die Ecken zu verändern bzw. die ganzen Seiten. Sin die Seiten zum Beispiel unterschiedlich groß wird der Würfel auch unregelmäßig rollen und manche Zahl öfters als die andere kommen. Das ist aber oftmals ziemlich auffällig weil auch der Würfel dann sichtbar unregelmäßig rollt. Besser ist es da die Ecken abzurunden bzw. anzuschärfen, also spitzer zu machen. Dann rollt der Würfel an diesen Stellen leichter ab. Aber auch hier ist das Problem, dass es oftmals sichtbar ist wenn man genau hinschaut. Ist es nicht sichtbar ist die Veränderung nur ganz gering und zahlt sich nicht auf kurze Sicht aus.
Erfolgreicher ist es da den Würfel noch zu bewegen nachdem er schon liegt bzw. kurz vor dem liegen bleiben ist. Dazu gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, das Brett leicht anzuheben ist nur eine davon. Aber vermutlich auch die auffälligste. Besser ist es da den Würfel beim Aufnehmen zu bewegen. Vor allem BackGammon wird oftmals so schnell gespielt, dass man seine Würfel nach dem Würfeln gleich wieder aufnimmt. Stellt man sich dabei geschickt an kann man die Würfel so auffällig nicht bewegen, dass man sie am ende doch bewegt hat.
Dann kann man noch so Würfeln, dass man eigentlich gar nicht richtig würfelt. Dazu dreht man die Würfel zum Beispiel nur um die Horizontale Achse. So hat es den Anschein die Würfel würden rollen aber in wirklichkeit drehen sie sich nur. Wer es kann hat auch kein Problem die Würfel gegen eine Seite des Bretts zu werfen. Das gewünschte Ergebnis tritt immer ein wenn man es richtig macht. Daher ist die Bande bei einem Craps Table zum Beispiel nicht eben. Wenn man da die Würfel dran schmeißt verändert sich die Achse um die sie sich drehen.
Daneben gibt es noch ein paar andere Möglichkeiten, wie Telekinese zum Beispiel
. Nein es gibt schon noch Möglichkeiten, aber die sind für den Hausgebrauch nicht wirklich praktikabel. Das geht von der Veränderung der Materialdichte bis hin zu anderen Betrugssachen bei Würfelspielen wie zum Beispiel Pastposting bei Craps oder das unauffällige Verschieben von Steinen bei BackGammon.
Ich wünsch euch noch was
Vlad
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Tags: BackGammon, Betrüger, Falschspieler, gezinkte Würfel. Pastposting
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